Safer Internet Day 2018

Safer Internet Day 2018!

Heute findet der alljährliche Safer Internet Day statt, ein von der Europäischen Union initiierter, jährlicher Aktionstag, der Menschen aller Altersgruppen auf die Sicherheit im Internet aufmerksam machen soll.

 

Mit dem Einhalten einiger Regeln kannst auch Du dich vor Cyberattacken und Datenmissbrauch schützen.

 

Sichere Passwörter, Virenschutz, Updates

Dazu gehört etwa das Anlegen komplexer Passwörter. Unerlässlich ist auch ein Anti-Viren-Programm für Computer, Tablets und Smartphones.

Diese müssen wie alle anderen verwendeten Programme, Browser und das Betriebssystem – regelmässig aktualisiert werden. Updates dienen in vielen Fällen dem Schliessen von Sicherheitslücken und sollten möglichst umgehend installiert werden.

WLAN und Bluetooth sollten ausgeschaltet werden, wenn sie nicht genutzt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich Dritte über öffentliche WLAN-Hot-Spots oder ungesicherte Bluetooth-Verbindungen Zugang zum Smartphone oder Tablet verschaffen.

Auch die GPS-Funktion, die den eigenen Standort übermittelt, sollte grundsätzlich ausgeschaltet sein. Der Standort wird auch dann permanent übermittelt, wenn keine App genutzt wird, für die diese Funktion nötig ist. Ist die GPS-Funktion aktiviert, wird ständig ein Bewegungsprofil von Dir erstellt, das so Einiges über Deinen Tagesablauf und Deinen Arbeits- und Wohnort verraten könnte.

Ein durch den Filter gerutschtes Spam-Mail sollte nicht gleich gelöscht, sondern zunächst als Spam markiert oder in den Spam-Ordner verschoben werden. So werden die persönlichen Spam-Filter in Deinem Email-Postfach trainiert. Mail-Adressen sollten wenn möglich nicht in Foren, Blogs oder sozialenNetzwerken veröffentlicht werden, weil Internet-Kriminelle dort gezielt auf die Suche gehen. Auch Links oder Dateianhänge zweifelhafter oder unbekannter Emails sollten keinesfalls geöffnet werden.

 

Bildschirmsperren

Auf dem Tablet, Smartphone oder Computer ist ein Sperrbildschirm das Mindeste – ob mit Passwort, Zahlen-PIN, Muster oder Fingerabdruck.

Empfohlen für Passwörter werden „unratbare“ Kombinationen. Namen und wichtige Lebensdaten wie der Geburtstag sind tabu, einfachste Passwörter wie 123456 oder „Passwort“ sind sehr leichtsinnig. Ein Passwort für den Computer sollte Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Je länger und individueller Dein Passwort ist, desto schwieriger ist es zu knacken. Spezielle Passwortmanager oder -safes helfen Dir beim Erstellen und speichern die Codes zentral auf Festplatte oder USB-Stick.

Für unterschiedliche Dienste solltest Du unterschiedliche Passwörter verwenden, ausserdem solltest Du sie immer wieder mal ändern.

Zusätzlich solltest Du ein einigermassen aktuelles Backup der Daten haben, damit diese bei Verlust oder Diebstahl nicht verloren sind.

 

Aktionstag in 130 Ländern

Weltweit nehmen am 6. Februar rund 130 Länder den Safer Internet Day zum Anlass, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen.

Auf internationaler Ebene wird der Safer Internet Day vom europäischen Netzwerk INSAFE organisiert. Die Aktionen und Veranstaltungen in Österreich werden von Saferinternet.at, dem österreichischen Partner im „Safer Internet“-Programm der Europäischen Union, initiiert und koordiniert.

Gemeinsam mit Facebook stellt Saferinternet.at heuer den neuen Leitfaden „Erst denken, dann teilen“ für Jugendliche vor. Dieser soll dafür sensibilisieren, dass man sich mit dem unüberlegten Teilen von Inhalten selbst oder anderen schaden kann.

Anlässlich des diesjährigen Safer Internet Day veröffentlichte auch die ISPA (Internet Service Providers Austria, der Dachverband der österreichischen Internetwirtschaft) eine neue Ratgeber-Broschüre zu kindgerechten Apps mit dem Titel „Apps für 1 bis 11“. Die ISPA will u.a. mit diesem Projekt einen Fokus auf die sichere Internetnutzung für Kinder und Jugendliche legen.

 

Links:

Safer Internet

ISPA-Ratgeber für Kinder-Apps

 

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Author: i4m

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